ARGE-Baugespräche: Im März drei Veranstaltungen

27. Februar 2018

 


Gebaute Utopie: Almere, Niederlande 
Foto: Mark Ahsmann in Wikipedia Commons 20150316

Baugespräche: Drei Veranstaltungen im März

ARGE, die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V., bietet im März Baugespräche zu drei Themen an: „Gebaute Utopien – was bleibt?“„Bauen in der Stadt– verdichtet, effizient, flexibel“ und „Bauen im Umland – Ressourcen und Herausforderungen.“

„Gebaute Utopien“  – das waren zum Beispiel der neue Siedlungsbau in den 1920er Jahren, die Reißbrettstädte der 1950er und -60er Jahre sowie der Soziale Wohnungsbau der 1970er Jahre. Was ist aus diesen Ideen geworden? Und wie wird heute „Wohnen“ technisch und soziologisch aufgefasst? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Baugespräch, das am 7. März von 10-16 Uhr in der Holstenhalle 2 stattfindet.

Genau eine Woche später geht es am gleichen Ort um aktuelle Bauentwicklungen in der Stadt: Die Einwohnerzahlen wachsen, die individuellen Bedürfnisse und Wohnkonstellationen werden unterschiedlicher und mit den dringend benötigten Neubauten kann es gar nicht schnell genug gehen. Andererseits sollen die neuen Quartiere eine hohe bauliche Qualität haben und gut durchmischt sein. Das Baugespräch am 14. März präsentiert wegweisende Beispiele für Lösungen und bietet den Teilnehmern Gelegenheit zur Diskussion und zur Vernetzung.

Am darauf folgenden Mittwoch steht die Zukunft des Umlands im Mittelpunkt: Wie lässt sich mit baulichen Aktivitäten die Abwanderung der Bevölkerung bremsen, wie kann mithilfe neuer technischer Möglichkeiten die Lebensqualität auf den Land gesichert, wie können die Bewohner bedarfsgerecht versorgt werden? Einige Möglichkeiten und Notwendigkeiten werden anhand von Beispielen aus dem ländlichen Raum und der Stadt- und Ortsentwicklung vorgestellt. Die Veranstaltung am 21. März findet ebenfalls von 10 - 16 Uhr in der Holstenhalle 2 in Neumünster statt.

Die drei Baugespräche sind von der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein  und von der „Initiative Meisterhaft" des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein  als Aus- und Fortbildungsmaßnahme anerkannt. Sie werden auch von der dena anerkannt und für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet. Übrigens: Wer sich für alle drei Veranstaltung anmeldet, erhält einen Rabatt von 20 Prozent auf das Teilnahmenentgeld.